AGM 41 Kenia – Stefan Wark, IRO als OTD Gotfather in Kenia!

Es soll meine längste IRO-Reise für dieses Jahr sein. 7100 Kilometer im Flieger vom Airport Frankfurt/Main nach Kisumu, eine kleine Stadt in Kenia am Ufer des Victoriasee. Ich bin der Einladung von Club 41 Kenya und RTEA (Round Table East Africa) zum gemeinsamen AGM gefolgt, da Old Tablers Deutschland Godfather von 41 Kenya ist. Eine Ehre für mich als Tabler und IRO, Taufpate in einem afrikanischen Land zu sein. Ich starte diese abenteuerliche, unbeschreibliche Reise mit der Pretour, eine 3-tägige Reise durch die Masai Mara, Teil der berühmten Serengeti. Wir nächtigen in einer Lodge auf einer Erhebung dieser Savanne, ein Traum, Wildnis soweit das Auge reicht.

Mein Kaffee um 05:00 in der Frühe ist Kino; die Sonne erhebt sich langsam im gelben Licht, Herden von Elefanten, Zebras und Antilopen ziehen wie in Zeitlupe durch die Landschaft, begleitet von lautem Vogelgesang und hinter einem Busch lungert Lion King, die Nachtspeise verdauend.

Wir starten um 07:00 mit dem Jeep und sehen alle tierischen Bewohner der Masai, 09:00 Vollbremsung unseres Fahrers; eine Seltenheit kommt mir vor die Linse: die giftige grüne Mamba.

Um 10:00 die nächste Überraschung: Mutter und Tochter Nashorn stampfen gemütlich durch das Gras, mir wird es etwas ungemütlich, als sich Mama in Richtung Jeep dreht.

Auf dem Rückweg zur Lodge – Dämmerung naht – erblicken wir einen völlig gechillten Leopard, präkomatös in Geäst eines Baumes liegend, für die Nachtjagd gerüstet.

Zurück in Kisumu werden wir im Cosmo-Club begrüßt, Welcome ist angesagt, alte Freunde vom Vorjahr begrüßen sich; Cookout – ein Hühnereintopf – von nicht moderater Schärfe wird den Gästen gereicht, dazu Tusker Bier. Lecker isses.

Das erste side-by-side AGM ist kurzweilig mit den Gästen aus Südafrika, Schottland, Indien, Sambia und Tansania. Kooperation ist die Überschrift des Tages. RTEA umfasst 51 Mitglieder aus Kenia, Tansania und Sambia, Tendenz steigend; die 52 Oldies kommen hauptsächlich aus Kenia, Kisumu und Mombasa. Mit den bevorstehenden Übergängen von RT zu 41 Kenya soll der Eintritt zu 41 International Zug um Zug vorbereitet werden. Dies wird die Aufgabe des neu gewählten Präsidenten Nishit Chauhan (rechts) werden, der mit Unterstützung von Pp Sanjay Mandavia (Links) hoffentlich erfolgreich sein wird.

95% aller Tabler sind indischer Abstammung, tragen deren Namen (s.o.). Einen originären Kenianer triffst Du dort nicht. Eigentlich schade, aber das Leben in Kasten wird hier fortgeführt; muss ich so akzeptieren. Die Speisen des AGM sind absolut indisch und der Galaabend wird mit indischer Karaoke beschlossen. Ich dachte an die mir bekannte afrikanische, perkussive und rhythmische Musik, hörte dann stundenlang indische Schlager, aber dieses AGM hatte eben diese besondere Note, Kenia meets India, dazu das Motto der Tabler: The best way to find yourself, is to loose yourself, in the service of others. (Mahatma Gandhi)

Stefan Wark
Old Tablers Deutschland IRO