Beginne den Tag mit einem Lächeln… AGN in Reims [Rolf Scheifele]

Getreu diesem Spruch haben wir unsere Reise zum AGN von Club 41 Frankreich nach  Reims gestartet. Beate und ich sind früh los. Wir wollten auf jeden Fall vor dem täglichen Stau an Stuttgart und Pforzheim vorbei sein. Das hat wunderbar gekappt. Ein guter Grund für ein Lächeln. So können  wir das Frühstück bereits in Frankreich genießen.  Ein Pott mit Café au Lait und ein Croissant dazu. Der zweite Grund an dem Tag für ein Lächeln. Das Wetter trotzt allen Ankündigungen und spielt bestens mit. Wir sind bereits um 10 Uhr in Reims und gönnen uns ein zweites Frühstück. Da wir den ganzen Tag Zeit haben, machen wir uns auf in die Stadt und besuchen als erstes die berühmte Kathedrale.  Wuchtig und unfassbar prächtig steht sie da, beeindruckend für jeden der vor ihr steht. Die Kathedrale ist eines der wichtigsten französischen Heiligtümer und das Symbol für die deutsch französische Freundschaft. Hier haben Charles de Gaulle und Konrad Adenauer gemeinsam in einem sehr symbolischen Akt 1962 eine Messe besucht. Am Abend findet dann die Wellcome Party im Congress Center Reims statt. Das CC steht direkt im Anschluss an einen Park und hier im Park werden die ersten Stunden des Abends mit 1400 Gäste gefeiert. Am gastgebenden Tisch in Reims sind drei der Mitglieder Champagner Produzenten und  verteilt im Park steht von jedem ein Stand, an dem  Champagner ausgeschenkt wird. So vollendet sich der Spruch vom morgen.

Beginne den Tag mit einem Lächeln und beende ihn mit Champagner“  (Quelle unbekannt)

Erst später gehen wir nach drinnen in das Congress Center, hier ist an runden Tischen alles für das Abendessen vorbereitet. Abgerundet wird der Abend mit Vorführungen ganz unterschiedlicher Art. In Frankreich hat es Tradition, dass die Einladung zum nächsten AGN, oder auch zu einer Charter mit einer Aufführung verbunden ist. So tritt an den Abend eine Gruppe aus Vitre in der Bretagne auf, die alle in roten T-Shirts und mit Uschanka auf dem Kopf gleich angezogen sind.  Alles ist auf Sowjetunion getrimmt. Deren  Charter steht unter dem Motto “Wodka – Chapka – Matrjoschka“ Im November ist es in der Bretagne ja auch schon etwas kühler. Eine andere Gruppe führt eine sehr martialische Show auf. Kämpfer aus Jahrtausenden,  Steinzeit, Römer, Mittelalter, Indianer, Cowboys, bis zum modernen Soldaten alle kämpfen. Am Ende siegt  die Weiblichkeit und das führt dazu, dass ein Engel erscheint und alle geht´s wieder gut. Wegen des Engels, oder wegen des Champagners, ist nicht so klar auszumachen. Schon an der Kathedrale von Reims gibt es einen Engel, der es zur Berühmtheit gebracht hat. Eindeutig grinst dieser Engel recht verschmitzt. Ich vermute auch beim Engel an der Kathedrale spielt der Champagner eine Rolle.

Am nächsten Morgen beginnt das Meeting schon um 9:00 Uhr, also früh raus. Nach der Begrüßung der internationalen Gäste brechen wir zu einem Stadtrundgang auf, den wir internationalen Gäste selber zusammengestellt haben. Schon  nach den ersten 500 Metern, noch vor unserem ersten Ziel, fallen wir einem Martiniquais auf, der vor der Markthalle kreolische Spezialitäten anbietet. Er ist so begeistert, dass wir aus 6 verschiedenen Ländern kommen und gemeinsam durch die Stadt ziehen, dass er uns aufhält und eine Runde Rum spendiert. Das ist unser Mise à feu. Über ein paar Stationen erreichen wir die Kathedrale  und lassen uns verzaubern. Beim Mittagessen stoßen wir noch einmal mit Champagner auf den Geburtstag von Carine aus Belgien an. Der Abend startet für die internationalen Gäste mit dem Banner Exchange im Rathaus von Reims. Der Bürgermeister von Reims begrüßt uns mit einer launigen Rede. Das wundervolle, prächtige Rathaus verleiht dem Banner Exchange sehr viel Würde. Am Ballabend dann der gleiche Ablauf wie am Freitag. Der Aperitif wird im Park genossen und wieder sind die Stände der Champagner Produzenten aufgebaut.  Erst spät geht es in die Halle zu einem wunderbaren Abendessen mit Livemusik und einem Auftritt der Damen von AGORA.  Bevor die Party so richtig los geht wird die riesige Fahne abgehängt und  quer durch den Saal an den nächsten ausrichtenden Tisch übergeben.  Da in Frankreich das Farewell erst am Sonntagnachmittag beginnt wird die Nacht lang. Wir verabreden uns noch mit einem der Champagner Produzenten für Sonntag an seinem Lieferwagen. Dort wird umgeladen. Auch zuhause gilt!

 „Beginne den Tag mit einem Lächeln und beende ihn mit Champagner.“

Mit einem Lächeln grüßt euch euer IRO

Rolf